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Vor nicht allzu langer Zeit titelte eine große deutsche Zeitung „Menschenrechte für Menschenaffen?“. So weit geht der Leipziger Verein Orang-Utans in Not e.V. nicht, aber sie setzen sich seit 2007 für den Schutz und Erhalt der letzten frei lebenden Orang-Utans auf den südostasiatischen Inseln Borneo und Sumatra ein. Die große Bedrohung heißt hier Palmöl. Im Interview mit Anna Rietzschel erfährt der/die interessierte Lesende nicht nur einiges über diese spannenden Primaten und den Regenwald als Lebensraum, sondern auch über ihre plüschigen Duplikate, die dem einen oder der anderen vielleicht schon mal in Leipzig begegnet sind.

In den Weiten des Internets ist schon viel Wissen vorhanden. Die Kunst ist es, die Informationen, die man braucht auch zu finden. Im Bereich Bildungsangebote für nachhaltige Entwicklung und globale Entwicklung soll nun eine Webseite helfen: Das Portal: bne-sachsen.de

Da sich qualifiziertes Engagement und wirkungsvolle Partizipation nicht von selbst einstellen, ist es zentrale Aufgabe der Bildung, den Menschen zu zeigen, wie sie die weitere Entwicklung unserer Gesellschaft zukunftsfähig gestalten können. Armutsbekämpfung, biologische Vielfalt, Fairer Handel oder Menschenrechte sind beispielsweise lehrplanrelevante Themen, die in unterschiedlichen Fächern und Jahrgangsstufen an sächsischen Schulen bereits bearbeitet werden, damit die Schüler/innen komplexe Fragen der Gegenwart erkennen und bewerten lernen.

Über 26.000 Schülerinnen und Schüler aus mehr als 255 sächsischen Schulen, die an einem Tag eine halbe Million Euro erarbeitet haben – das ist die Bilanz im zehnten Jahr „genialsozial – Deine Arbeit gegen Armut“, ein Programm der Sächsischen Jugendstiftung. Es ist die größte sächsische Jugendsolidaritätsaktion, an der sich neben den SchülerInnen auch etwa 15.000 Unternehmen und Privatpersonen als „Arbeitgeber“ beteiligen. Die Gelder werden in einer jährlichen SchülerInnen -Jury an Vereine der Entwicklungszusammenarbeit vergeben – die SchülerInnen entscheiden also selbst, welche Projekte gefördert werden.

Über die Umsetzung von Globalem Lernen in Workshops sprachen wir mit Anja Rammer. Die 33- Jährige arbeitet seit Oktober 2010 als Bildungsreferentin und Koordinatorin der Bildungsstelle des aha – anders handeln e.V.. Von Kindergartenkindern bis Senioren betreut sie Teilnehmer_innen in Nichtregierungs-Workshops (NRO-Workshops). Hauptteilnehmer_innen sind dabei Schulklassen von Oberschulen und Gymnasien der Sek I und II:

Proteste der Kampagne Sachsen kauft fair! bei der Pressekonferenz des Sächsischen Ministers für Justiz und Europa Dr. Jürgen Martens am 9. Mai 2014. Der Minister übergab symbolisch die neuen sächsischen Polizeiuniformen, die nachweislich nicht nach sozialen und ökologischen Kriterien vom Freistaat Sachsen eingekauft wurden.

Der Arbeitskreis „Entwicklungshilfe“ e.V. (AK"EH") reflektiert sein erfolgreich nachgewiesenes Projekt. Die Mikrokreditwelle, hochgepriesen als Wunderwaffe gegen Armut, ist in den vergangenen Jahren stark in Kritik geraten, als „Geschäft mit der Armut“. Professor Yunus aus Bangladesch, auch auf Kirchentagen gefeiert, hatte für seine Idee und deren Umsetzung mit Hilfe der „Grameenbank“ den Friedensnobelpreis erhalten.

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